Informationen für Forex-Trading-Anfänger

Wer noch nie von Forex gehört hat, sollte sich auf jeden Fall einmal mit diesem spannenden Thema befassen. Und wer schon davon gehört hat, sich aber nicht sicher ist, ob sich Forex-Trading lohnen könnte, sollte unsere Anleitung für Forex-Trading-Anfänger lesen. Hier erfährst du Schritt für Schritt alles Wichtige zum Einstieg in diese spannenden und lukrativen Geschäfte mit verschiedenen Währungen. Wir erklären dir einige grundlegende Begriffe und weitere wichtige Punkte.

Skilling Logo

Skilling

4.6
Demo-Konto Yes
Min. 1. Einzahlung 100€
-
CFDs sind komplexe Instrumente und mit einem hohen Risiko verbunden, aufgrund der Hebelwirkung schnell Geld zu verlieren. 69% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs bei diesem Anbieter handeln.
avatrade Logo

AvaTrade

4.5
Demo-Konto Yes
Min. 1. Einzahlung 100€
-
79% der Konten von Privatinvestoren verlieren beim Trading von CFDs bei diesem Anbieter Geld.
T1 Markets Logo

T1 Markets

4.5
Demo-Konto Yes
Min. 1. Einzahlung 250€
-
CFDs sind ein komplexes Instrument und bringen ein hohes Maß an Risiko mit sich, bei dem viel Geld durch den Hebel verloren gehen kann. Zwischen 74 und 89% der Investorenkonten verlieren Geld mit dem CFD-Handel. Sie sollten sicherstellen, dass Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und dass Sie das hohe Risiko, ihr Geld zu verlieren, eingehen können.
Plus500 Logo

Plus500

4.5
Demo-Konto Yes
Min. 1. Einzahlung 100€
-
77% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
eToro Logo

eToro

4.2
Demo-Konto Yes
Min. 1. Einzahlung 200€
-
67% der Konten von Privatinvestoren verlieren beim Trading von CFDs bei diesem Anbieter Geld.
brokereo logo

Brokereo

4.5
Demo-Konto Yes
Min. 1. Einzahlung 250€
-
CFDs sind komplexe Instrumente und sind mit einem hohen Risiko verbunden, da man das Geld durch die Hebelwirkung schnell verlieren kann. 88,36 % der Konten von Kleinanlegern verlieren ihr Geld beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter.
Markets.com Logo

Markets.com

5
Demo-Konto Yes
Min. 1. Einzahlung 5€
-
73,9% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs mit diesem Anbieter handeln.
easyMarkets Logo

easyMarkets

4.5
Demo-Konto Yes
Min. 1. Einzahlung 100€
-
Zwischen 74% und 89% der Konten von Privatinvestoren verlieren beim Trading von CFDs bei diesem Anbieter Geld.

Werden Sie im Handumdrehen vom Amateur zum Profi!

Grundsätzlich geht es beim Forex-Handel darum, durch den Handel verschiedener Währungen aus den Kursdifferenzen Profit zu schlagen. Dabei liegt das Augenmerk oft nicht auf langfristigen Anlagen, sondern viel mehr auf den kurzfristigen Gewinnen, die sich über das Day-Trading erzielen lassen.

Angebot und Nachfrage sind auch bei den Währungen die entscheidenden Faktoren, die darüber entscheiden, wie sich ein Kurs entwickelt. Steigt die Nachfrage nach einer bestimmten Währung, wird sich auch deren Kurs positiv entwickeln, sofern die entsprechende Zentralbank nicht auf einmal das Angebot vergrößert. Manche Währungen gelten dabei als „sichere Häfen“, während andere größeren Fluktuationen ausgesetzt sind und so vermehrt in den Fokus von spekulierenden Händlern geraten.

Einfach erklärt könnte jemand eine Menge US-Dollar zum Kurs von 1,20 € kaufen. Dies würde dazu führen, dass sich der Kurs des Dollars positiv entwickelt. Unter Umständen kann schon ein Kursanstieg auf 1,21 € oder 1,22 € für Forex-Händler einen ordentlichen Gewinn bedeuten. Wieviel Gewinn sie dabei erzielen können, hängt natürlich davon ab, wie groß sie zuvor investiert haben und wie liquide sie sind. Auf dem extrem komplexen und vielseitigen Forex-Markt beträgt das Handelsvolumen pro Tag im Schnitt rund 5 Billionen Euro.

In den folgenden Abschnitten erfährst du mehr darüber, welche Begriffe du im Zusammenhang mit Forex-Trading kennen musst. Zudem erklären wir dir, was es zu tun gilt, bevor du selbst als Anfänger in den Forex-Handel einsteigen kannst. Dank der modernen Technologie ist es heute aber grundsätzlich fast jeder Person möglich, selbst am Forex-Handel teilzunehmen.

Den Forex-Markt kennenlernen

Nun gilt es natürlich einmal ein paar grundlegende Dinge zu erklären, damit du als Anfänger in Sachen Forex nicht den Überblick verlierst. Der Handel mit Währungen findet grundsätzlich ständig statt, sieben Tage in der Woche, 24 Stunden täglich. Zahlreiche Transaktionen sind dabei nicht einmal auf Profit ausgelegt, sondern entstehen durch den gewöhnlichen Handel mit Gütern und Dienstleistungen in und aus verschiedenen Ländern. Sobald du von Deutschland aus etwas aus der Schweiz oder aus den USA kaufst, findet automatisch eine Währungstransaktion statt, da schließlich in der Schweiz mit Franken und in den USA mit US-Dollar bezahlt wird.

Der Forex-Handel hingegen zielt auf bewusstes Ausnutzen der Kursunterschiede zwischen einzelnen Währungen ab. Mit einer aufmerksamen Beobachtung aller erdenklichen Einflüsse auf den Devisenmarkt lässt sich der eine oder andere Trend frühzeitig erkennen. Wirtschaftspolitische Entscheide auf höchster Ebene haben beispielsweise immer einen Einfluss auf die Kurse der betroffenen Währungen. Zinsentscheide der Europäischen Zentralbank können sich direkt auf den Euro auswirken, während amerikanische Arbeitsmarktdaten einen Einfluss auf den US-Dollar haben. Je nach Handelsvolumen kann so schon eine minime Kursveränderung einen Gewinn oder einen Verlust in beträchtlicher Höhe bedeuten.

In der Folge lernst du nun einige Fachbegriffe aus der Welt des Forex-Trading kennen:

Basiswährung („Base Currency“)

Beim Forex-Trading handelt man jeweils mit einem Währungspaar. Die als erste genannte Währung in diesem Paar nennt man die Basiswährung oder „Base Currency“. Sie ist jeweils die Währung, gegen die die andere Währung gerechnet wird. Bei EUR/USD für 1,20 müsste man also 1,20 US-Dollar bezahlen, um 1,00 Euro zu erhalten.

Kurswährung („Quote Currency“)

Die zweite Währung in einem Währungspaar beim Forex-Trading ist die Kurswährung. Ein Ausdruck, der in der deutschen Sprache dafür auch noch benutzt wird, ist Gegenwährung. Im Gegensatz zur Basiswährung ist der Wert der Kurswährung variabel.

Pip („Price Interest Point“)

Zu den wichtigsten Ausdrücken im Forex-Geschäft gehört auch der Pip, eine Abkürzung für den englischen Ausdruck „Price Interest Point“. Der Pip bezeichnet den kleinstmöglichen Unterschied beim Preis eines Währungspaars. In den meisten Fällen ist dies ein Hunderstel von einem Prozent. Entsprechend ist der Pip jeweils eine Veränderung der vierten Stelle hinter dem Komma. Sollte EUR/USD mit 1,2021 angegeben sein und auf 1,2023 ansteigen, spricht man von einem Anstieg um zwei Pips.

Oftmals bietet ein Broker für einen Trade eine gewisse Anzahl Pips an. Dann musst du in der Lage sein, einzuschätzen, wie viele Pips Gewinn du erzielen musst, damit sich der Deal für dich lohnt.

Spread

Beim Devisenhandel ist in den meisten Fällen ein Broker oder ein Zwischenhändler in die Transaktionen involviert. Die meisten Broker bieten allerdings nicht präzise Deals an, sondern einen Spread. Der Spread ist die Differenz zwischen dem Verkaufspreis und dem Ankaufspreis des jeweiligen Währungspaars. Er wird jeweils zum aktuellen Marktpreis der Währung addiert – die Transaktion wird so ein wenig teurer. Gewöhnlich umfasst der Spread nur gerade einen oder zwei Pips. Aber je nach Volumen kann dies dennoch erhebliche Transaktionskosten verursachen, gerade wenn man mit größeren Volumen handelt.

Leverage

Das grundsätzliche Ziel beim Forex-Trading ist es, mit kleinsten Preisdifferenzen einen Profit zu erzielen. In den meisten Fällen geschieht dies im Rahmen des Day-Trading. Um einen ordentlichen Gewinn zu erzielen, ist deswegen aber auch eine gewisse Liquidität vonnöten. Das Volumen einer einzelnen Transaktion muss teilweise recht groß sein, damit man ein zählbares Resultat erreichen kann.

Dank des Leverage („Hebel“) kann ein Händler eine wesentlich größere Position auf ein Währungspaar eröffnen als es seine Liquidität zulassen würde. Ein Leverage ist sozusagen ein Darlehen, das der Broker an den Händler verleiht, um ihm so auf dem Markt eine bessere Chance zu geben, zu einem Gewinn zu kommen.

Einen Forex-Broker finden

Einen guten Trade macht man nicht einfach so. Das gilt auch für den Handel mit Forex. Entsprechend lohnt es sich, wenn man sich einem guten Broker anvertraut, der einem bei den Geschäften mit den verschiedenen Währungen mit Erfahrung und Expertise zur Seite steht. Ein Broker ist gewöhnlich eine Online-Plattform, die Forex-Geschäfte wesentlich einfacher macht.

Bei der Vielzahl von Brokern, die heute auf dem Markt aktiv sind, ist es für einen Forex-Trading-Anfänger nicht einfach, den Überblick zu behalten. Wir helfen dir daher bei der Suche nach dem passenden Broker mit einigen Vorschlägen auf dieser Seite. Zu den besten Adressen zählen diesbezüglich unter anderem eToro, Skilling oder auch AvaTrade. Für Forex-Anfänger haben sie alle ein tolles Angebot. Welcher Broker am besten zu dir passt, erfährst du in unseren detaillierten Guides zum jeweiligen Forex-Broker.

Mit einem Demo-Konto starten

Der Forex-Handel setzt gerade für Anfänger ein wenig Übung voraus. Bevor du also dein eigenes Geld bei gewagten Trades aufs Spiel setzt, solltest du zunächst die einzelnen Handgriffe des Forex-Tradings kennenlernen. Gute Broker erlauben es ihren neuen Kunden, sich mit einem Demo-Konto mit dieser speziellen Form des Devisenhandels vertraut zu machen. Dabei handelst du mit virtuellem Geld – aber auf der Basis von echten Marktdaten, die live ins System einfließen.

Auf diese Art und Weise kannst du dich mit den Eigenheiten eines bestimmten Brokers vertraut machen. Gleichzeitig hast du so die Chance, zu erfahren, wie sich der Markt bewegt und wie sich Preise und Möglichkeiten im Laufe eines Tages verändern können.

Einen Forex-Handelsplan erstellen

Mit einem konkreten Plan sind die Aussichten auf einen zählbaren Erfolg beim Forex-Trading wesentlich höher. Das ist der Rat, den man als Forex-Trading-Anfänger von vielen professionellen Händlern mit auf den Weg bekommt. Besonders beliebt sind natürlich volatile Währungen, bei denen sich die Kursunterschiede in bares Geld ummünzen lassen. Dabei ist es allerdings wichtig, immer einen Plan für den Notfall in der Schublade zu haben. Schließlich sind volatile Währungen äußerst unberechenbar und man muss gegebenenfalls sogar mit einem möglichen Verlust kalkulieren.

Extrem wichtig ist in solchen Situationen, dass du dich nicht von den Emotionen leiten lässt. Mit einem zahlenbasierten Plan findest du auch aus Situationen heraus, in denen Kurse von Währungspaaren zusammenbrechen und dir ein Verlust droht. Auch wenn sich ein Verlust nicht immer verhindern lässt, lässt er sich doch immerhin in den meisten Fällen verringern, wenn man rechtzeitig aus dem Geschäft aussteigt.

Stets auf dem Laufenden bleiben

Kursunterschiede bei Forex-Währungspaaren ergeben sich in den meisten Fällen aufgrund von wirtschaftlich relevanten Entscheidungen. Das können Zinsentscheidungen von Notenbanken oder auch politische Entscheidungen von Wirtschaftsministern oder Staatsoberhäuptern sein. Entsprechend lohnt es sich für dich, wenn du dich täglich über das aktuelle Geschehen in der Welt informierst. Gute Broker sorgen für informative News-Feeds, mit denen du ständig auf dem Laufenden bleibst, was die relevanten News angeht, die deine Forex-Paare betreffen und beeinflussen könnten.

Die vielbeschriebene Volatilität von Forex-Geschäften ist nicht zuletzt auf die Sensibilität im Zusammenhang mit wirtschaftlichen Ereignissen zurückzuführen. Da das Pendel in dieser Hinsicht allerdings immer in beide Richtungen ausschlagen kann, bist du sehr gut beraten, wenn du mit einem sogenannten „Stop-Loss“ arbeitest. Damit lässt sich ein drohender Verlust wenigstens bis zu einem gewissen Grad verringern.

Die Grenzen kennen

Natürlich denkt man im Zusammenhang mit Forex gerade als Anfänger vielleicht gerne an unbegrenzte Möglichkeiten und die Chancen auf den großen Profit. Doch man sollte sich auch bewusst sein, dass gewisse Grenzen gibt, die man auf keinen Fall überschreiten sollte. So solltest du dich auf jeden Fall einem lizenzierten und seriösen Broker anvertrauen. Nur so sind deine Daten und das Geld sicher.

Eine weitere wichtige Tatsache, der du dir bewusst sein solltest, ist jene, dass man beim Forex-Trading mitunter relativ große Summen verschiebt. Das muss man sich als Händler zuerst einmal leisten können. Ansonsten drohen hohe Schulden, beispielsweise gegenüber dem Broker.

Zu guter Letzt kommt noch einmal eine Erinnerung an die Volatilität. Zwar bietet diese überhaupt erst die Möglichkeit, schnell zu Gewinnen zu kommen, doch ebenso groß ist manchmal die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Kurspaar aufgrund der kurzfristigen Entwicklung komplett anders entwickelt. Eine Möglichkeit, sich dagegen abzusichern ist die Diversifizierung des Portfolios.

Fazit

Selbst als Anfänger kann man beim Forex-Trading erfolgreich sein. Die Voraussetzungen dazu findest du in dieser Anleitung. So solltest du dich unbedingt nach einem zuverlässigen und lizenzierten Broker umsehen. Bewertungen von Forex-Brokern findest du ebenfalls hier auf der Seite.

Zudem gilt es, sich seriös auf den Handel mit verschiedenen Währungen vorzubereiten. Einige grundsätzliche Begriffe, die wir hier erklären, solltest du unbedingt kennen – dann steht einem ersten erfolgreichen Forex-Trade nichts mehr im Weg.